Mittwoch, 25. Februar 2009

Tag 2 - 17.02. : Luftige Höhen, Fans und eine Tee-zeremonie


Der erste richtige Tag in Chinas Metropole begann mit einer Metrofahrt in den Stadtteil Pudong. Pudong ist ein mit knapp 20 Jahren relativ junger Stadtteil, wächst aber täglich mehr und mehr. So stehen heute 638 Wolkenkratzer (Quelle Wikipedia) in diesem Stadtteil, unter anderem auch das World Financial Center, Jin Mao Tower und der Oriental Pearl Tower. Ich kaufte mir ein Ticket für ca. 10 Euro um auf die Aussichtsplattform im 88. Stockwerk des Jin Mao Towers zu gelangen. Von dort oben hat man nicht nur die Aussicht auf das direkt danebenstehende World Financal Center sondern auch auf die knapp 4.000 anderen Hochhäuser der Stadt.
Nach einer ausgiebigen Fotosession in luftiger Höhe ging es zu Fuß weiter an den Sockel des Oriental Pearl Towers. Dort befindet sich der Eingang in den Bund Sightseeing Tunnel der einen unterirdisch auf die andere Seite des Flusses bringt, dem sogenannten Bund von wo aus man die Skyline Pudongs am besten genießen kann. Der perfekte Hintergrund für mein erstes Tanzvideo in Asien! Nach einer langen Suche für einen Kameramann fand ich einen älteren kleinen Chinesen der so freundlich war mich zu filmen. Als ich began mich zu bewegen schauten plötzlich viele Menschen zu mir her und binnen Sekunden bildete sich eine kleine Traube von Menschen hinter meinen kameramann, als die Szene nach 15 Sekunden beendet war kamen einige auf mich zu und wollten Fotos mit mir, dem crazy german dancer, machen. So stand ich dann für ca. 12-14 Personen, meist junge Frauen, Portait. Alle fanden dies lustig und haben so etwas zuvor noch nie gesehen. Mit zwei dieser weiblichen "Fans" kam ich näher ins Gespräch. Es waren zwei Chinesinnen aus dem Norden der Volksrepublik China, die eine Woche in Shanghai sind um sich ebenso wie ich die Stadt anzugucken. Wir kamen zum Schluss, dass wir alle drei einen park in Shanghai angucken wollten und begaben und auf den Weg. Nach einer Stunde war ich dann so durstig, dass ich vorschlug etwas trinken zu gehen und nach einer kurzen Diskussion einigten wir uns darauf, eine kleine traditionelle typisch chinesische Teezeremonie zu "feiern". Wir begaben uns in ein kleines Lokal welches aus lauter kleinen Räumen bestand, in denen die Zeremonien abgehalten werden. Ich lernte wie man in China Tee trinkt und nach gerade einmal drei Stunden und 18 Tees intus war die Zeremonie vorbei. Da es schon spät am Mittag war und ich einen langen Weg zur Jugendherberge hatte, verabschiedeten wir uns und ich begab mich auf den Weg.

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