Als die Sonne am Horizont aufging konnte ich von meinem Fensterplatz aus eine große rotorangene Sonne und dichte Nebelschwaden über den kambodschanischen Dschungel erkennen. Um 7uhr landete ich in Siem Reap. Der Flughafen ist winzig. Man sah keine anderen Flugzeuge, keine Touristen, garnichts. Es scheint so als landen und starten hier am Tag weniger als zehn Flugzeuge, aber wissen tue ich es auch nicht. Am Flughafenausgang empfing mich ein Schild mit der Aufschrift "Mr Sascha / Ms Jing Hao". Erstgenannter Name war natürlich meiner. Und nachdem Fräulein Hao auch kam fuhr uns unser Fahrer mit dem Tuktuk ins BouSavyGuesthouse, meine Residenz für die nächsten drei Nächte. Er gehörte dem Gästehaus an und erzählte uns etwas über die Tempelanlagen und fragte uns ob wir schon einen Fahrer für die nächsten Tage haben. Da Jing und ich keinen hatten, bot er sich uns an. Für 10 US Dollar pro tag könnten wir ihn "mieten", wenn wir beide zusammen die Tempel angucken wollen und dadurch zudem noch Geld sparen könnten als wenn jeder alleine loszieht. Da wir beide alleine unterwegs waren fanden wir diesen Vorschlag gut und taten uns für den Kambodschatrip zusammen. Jing ist eine 23 jährige BWL-Studentin, aus China stammend aber in Singapur studierend, die kurz vor ihrem Masterabschluss steht. Wir nahmen beide ein Frühstück im Gästehaus zu uns und starteten direkt danach mit der Besichtigung der Tempel. Wir kauften uns einen 3-Tage-Pass für 40 USD, der uns freien Eintritt für die zahlreichen Tempel bescherte. Erste Anlaufstation war die größte und berühmteste von allen -
Angkor Wat. Mit seinen fünf Türmen und dem großen Wassergraben ist der Tempel das Wahrzeichen Kambodschas. Der Rundgang durch die Anlage dauerte rund zwei Stunden und war sehr interessant, zumal sich dort auch einige Affen aufhalten, welche gelegentlich dazu beitrugen, dass Kinder anfingen zu weinen und junge Frauen schrien, da die Affen oftmals sehr schnell durch die engen Gänge umherrannten. Danach ging es weiter zu den anderen Tempeln. Mittags gab es dann ein Mittagessen in einem der vielen kleinen Lokalen rund um die Anlagen. Nachdem man satt war ging es weiter zu den Anlagen, und so sprang man von Tempel zu Tempel. Sehr interessant waren zudem noch die Tempelanlageben
Bayon und
Ta Phrom. In
Bayon sind eine Menge großer Gesichter in den Steinen der Anlage gemeisselt,
Ta Phrom ist bekannt durch seine Bäume, welche rieisige Wurzelartige Stränge um die Anlage schlingen und so viele Bauwerke zerstören. Hier wurde unter anderem auch der Film Tomb Raider gedreht.
Gegen 17uhr kamen wir dann wieder im Gästehaus an und ich war froh endlich eine kühlende Dusche nehmen zu können. Gegessen habe ich dann Abends mit Jing im Restaurant des Gästehauses und anschließend galt es um 21uhr ins Bett zu gehen, da am nächsten morgen der Sonnenaufgang über
Angkor Wat auf uns wartete.




Nicht schlecht, ist echt zu beneiden! 10$ pro Tag eigenen Fahrer ;)
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