Mittwoch, 18. März 2009

Tage 29 - 31 - 16. - 18.03. : Partystadt und die steilste Straße der Welt

Am Montag ging es morgens mit dem Bus nach Queenstown, der angesagtesten Stadt Neuseelands. Die Fahrt dauerte knappe neun Stunden und wir machten am Lake Matheson einen Stopp, da sich auf diesem See der höchste Berg Ozeaniens, der Mt. Cook(3754m) sehr gut sichtbar wiederspiegelt. Später auf der Fahrt hielten wir noch kurz bei einem Wasserfall an und knippsten ein paar Fotos. Gegen 17uhr erreichten wir dann endlich Queenstown. Hier wurde nicht nur das professionelle Bungiejumping erfunden, sondern sie gilt als DIE Abenteuerstadt schlechthin, auf grund der vielen Aktivitäten die man hier machen kann. Neben den Bungiejumping von 3 verschiedenen Brücken gibt es alles mögliche, von Fallschirmspringen, Kayaken bis hin zu Wildwasserrafting und Parasailing. Die Stadt hat nur knapp 10.000 Einwohner, ist aber voll von Bars und Cafés, da hier das junge Volk in großer Zahl vorhanden ist. Ich für meinen Teil habe hier keine spektakuläre Aktivität unternommen, sondern blieb brav am See, der direkt vor der Jugendherberge liegt. Abends ging ich mit Sonja und Francesco, einem Italiäner den wir aus Franz Josef kennen in eine Bar was trinken, aber das auch nicht sehr lange da wir alle recht müde von der Busfahrt waren.

Am Dienstag ging es dann nach Dunedin, der zweitgrößten Stadt der Südinsel. Die Stadt ist nicht wirklich sehenswert, allerdings beherbergt sie die steilste Straße der Welt, die Baldwin Street. Mit 35 % ist sie mit knapp 3,5 % Abstand die steilste. Nr. 2 & 3 stehen beide in San Francisco und weisen eine Neigung von "nur" 31,5% auf. Die Baldwin Straße wurde allerdings erst am Mittwoch morgen besichtigt, da mein Reisebus dort hielt und wir alle dort hochlaufen durften um zu sehen wie anstrengend und steil sie doch ist. Am Dienstag habe ich mir nur die älteste Universität Neuseelands angeguckt, die in Dunedin gegründet wurde. Sonst schlenderte ich tagsüber durch die Straßen und betrachtete die vielen stark angetrunken Britten, die den irischen St. Patricks Day in vollen Zügen feierten, auch wenn sie aus England oder Schottland kamen...sie brauchten halt einen Grund zum Saufen.

Am Mittwoch ging es dann wie bereits erwähnt zur Baldwin Street. Nach 15 minütiger Pause ging es dann weiter nach Lake Tekapo. Ein kleines Örtchen an einem wunderschönen hellblauen See, welcher umgeben von hohen und kahlen Bergen ist. Tagsüber regnete es , aber am späten Nachmittag kam dann Gott sei dank noch die Sonne raus und warf ihre Strahlen auf den türkisblauen See. Den Rest vom Tag laß ich mein Buch weiter und sortierte schonmal ein wenig Fotos aus.

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