Am Sonntag ging es weiter nach Napier, einer mittelgroßen Stadt an der Ostküste auf der Nordinsel. Die Fahrt ging über Wolkenbehangene Berge mit üppiger Vegetation und steilen Hängen. Durch das viele Grün, den Wolken und den schmalen Straßen fühlte ich als sei ich irgendwo in Bolivien oder Peru auf der Straße des Todes. Zumindest so stelle ich mir die hohen Pässe in Südamerika vor. Echt schön! In Napier angekommen bummelte ich durch die Straßen und freute mich über den strahlenden Sonnenschein. Napier ist nach Miami Beach die Stadt mit den meisten eingeschössigen Häusern weltweit, wenn man dem Busfahrer glauben darf. Die Jugendherberge liegt direkt am Meer, mit schönem Blick auf die ruhige See.
Am Montag ging es dann weiter Richtung Norden, nach Mount Maunganui/Tauranga. Dort werde ich dann auch für 2 Nächte bleiben. Da wir erst gegen 17uhr ankamen habe ich an diesem Tag außer Einkaufen auch nicht viel unternommen. Ständig Busfahren schlaucht schon ein wenig...
Heute war ersteinmal ausschlafen angesagt! Tat echt gut und war auch mal wieder nötig. Dann habe ich noch meine Wäsche gewaschen, was nun hoffentlich nichtmehr gemacht werden muss, zumindest laut meiner Berechnung nach ;-). Gegen Mittag ging es dann mit dem Bus an den Fuß des Mount Maunganui, ein erloschener, 230m hoher Vulkankegel der dem Vorort von Tauranga seinen Namen verleiht. Diesen habe ich dann auch bestiegen und genoß die schöne Aussicht. Auf dem Weg hoch sah ich viele kleine braune Hasen die sich in der dichten Vegetation verstecken und die Wanderer angucken. Wie mir ein Mann später mitteilt, verstreut man sehr viel Gift auf dem Berg, um die Hasen zu töten. Angeblich bringen die Hasen durch ihre Kanäle und Tunnel den Berg in Rutschungen und stellen somit indirekt eine Gefahr für den Menschen dar. Sehr traurig das man diese kleinen süßen Geschöpfe umbringen muss...anstatt die einzufangen und umzusiedeln. Ganz so "grün" und Umweltbewusst wie die Neuseeländer sich ausgeben, sind sie dann doch nicht! Dann spazierte ich wieder runter und ging an den langen Sandstrand. Dort sah ich einen kleinen, 20-25cm großen Pinguin. Leider lag dieser tot am Strand, was sehr traurig war. Er hatte nirgendwo Blutspuren oder sonstige erkennbare Blessuren, er ist möglicherweise durch einen Aufprall auf Etwas gestorben und dann an Land gespühlt worden. Nach dem Strandspaziergang fuhr ich wieder mit dem Bus zur Jugendherberge zurück und ging noch einmal Nahrungsmittel und Getränke einkaufen. Das Wasser hier schmeckt furchtbar! Nicht nur das es keine Kohlensäure enthält, nein, das stille Wasser hat auch noch einen widerlichen Geschmack! Daher trinke ich in letzter Zeit fast ausschließlich Powerade (Geschmackssorte Berry Ice, sehr lecker!). Am Abend gönnte ich mir dann noch eine kleine Pizza bei PizzaHut.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen