Heute, 14. April, der letzte Tag meiner Reise. Um 16uhr hebt der Flieger nach London ab, dort dann noch ein paar Stunden Aufenthalt ehe es dann auf die letzten Kilometer über Frankfurt Flughafen nach Hause geht. Die Reise neigt sich nun dem Ende entgegen. Zwei sehr schöne, auch teilweise sehr anstrengende aber vorallem zwei sehr gute Monate, ohne größere Probleme oder Gesundheitliche Wehwehchen. Von den Hochhäusern Shanghais über den Dreh- und Angelpunkt Singapur, wieder hoch in den Norden ins Herz Kambodschas zu den Tempelanlagen Angkor Wats und über die malaysische Hauptstadt Kuala Lumpur mit ihren Petronas Towern nach Sydney. Drei Wochen mit dem Bus durch Neuseeland, vorbei an erloschenen Vulkanen, Regenwäldern, goldenen Stränden, Robbenkolonien und großartigen Gletschern ehe es nach Fidschi ging, einem armen Land, gebeutelt von Mlitärregierungen, dessen man nachsagt noch vor vierzig Jahren Fälle von Kannibalismus gehabt zu haben. Weiter in das Südseeparadies der Cook-Inseln mit seinen wunderschönen Lagunen und weltberühmten Stränden. Los Angeles, nur ein kurzer Stopover auf den Heimweg, aber ich hätte es hier auch noch eine gute Woche aushalten können, denn die Stadt bietet unglaublich viel.
60 Tage später und viele viele Kilometer werde ich am 15. April wieder in der Heimat sein.
Meine zurückgelegten Wege (manchmal knappe Schätzungen):
50154 Km mit dem Flugzeug
4410 Km mit dem Bus
900 Km zu Fuß
550 Km mit dem Schiff
300 Km mit dem Zug/Metro
140 Km mit dem Roller
130 Km mit dem Tuk-tuk
75 Km mit dem Taxi
8 Km mit dem Kayak ;)
Macht 56667 Kilometer....
Hier endet nun der Blog meiner Weltreise und ich verabschiede mich mit den Worten „Wer eine Reise tut, hat viel zu erzählen...“
Dienstag, 14. April 2009
Montag, 13. April 2009
Tag 58 - 13.04.: Ein Tag in Hollywood
Nachdem ich in meinem Einzelzimmer schön ausgeschlafen hatte, fuhr ich eine Stunde mit dem Bus (Busticket für 1 Euro,echt günstig) nach Hollywood. Dort suchte ich dann ne knappe Stunde den „Walk of Fame“ und musste feststellen wie riesig allein der Stadtteil Hollywood ist. Was auf meinem ausgedruckten Stadtplan so klein aussieht, entpuppt sich als ein riesiges Gebiet. Aber irgendwann fand ich dann den Walk of Fame. Die Straße ist voller Touristen und den berühmten Sternen auf dem Fussboden. Ab und zu kommt einem dann Darth Vader, Spiderman oder Spongebob entgegen, mit welchen man Fotos machen kann wenn mans nötig hat. Es ist erstaunlich wieviele Reiche, wirklich REICHE Menschen hier leben und verkehren. Ich sah heute MINDESTENS geschätze 400 Autos die einen Wert von über 80.000 Dollar haben. Es ist wirklich der Wahnsinn was hier für Autos rumfahren! Ich sah heute allein 3 Lamborgini Diabolo, in Deutschland habe ich bisher 2 in den letzten Jahren gesehen. Dazu noch eine Menge sehr teurer Porsche, Ferraris, haufenweise Jaguars und riesenlange Limousinen. Eigentlich sah ich den ganzen Tag über in Hollywood (8 Stunden) solche teuren Autos, egal wo ich hinguckte. Noch nie sah ich innerhalb kürzester Zeit so viel Geld auf der Straße rumfahren. Nachdem ich dann vor dem Kodak Theater (wo jedes Jahr die Oscars vergeben werden) stand und mir die Hand und Fussabdrücke der Berühmtheiten angeschaut habe suchte ich 4 ½ Stunden den großen Hollywood-Schriftzug auf den Hügeln im Norden der Stadt. Da sich vor dem Schriftzug viele kleine Hügel befinden und die Straßen dort oftmals enden, suchte ich stundenlang einen Weg um mal einen Blick auf die großen Buchstaben werfen zu können. Irgendwann als die Sonne sich langsam dem Horizont näherte fand ich einen kleinen Weg zu einem dieser Hügel, von welchem man den Schriftzug sehen konnte. Irgendwie war ich aber ein wenig enttäuscht wie klein er von diesem Punkt aus wirkte, obwohl man ihm schon recht nah war. Dafür weiß ich jetzt wie das Leben in Bel Air aussieht und wie die Schönen und Reichen in LA wohnen. Nach ein paar Fotos ging ich wieder schnell Richtung Hollywood-Boulevard(wo der Walk of Fame ist), was alleine schon 56 Minuten dauerte, und das obwohl ich sehr schnell ging und teilweise joggte. Wie auch immer, irgendwann fand ich dann auch den richtigen Bus der mich zurück ins Ghetto Downtown bringt, als zu spät möchte man dann dort auch nicht rumlaufen. Und schon war der letzte Tag meiner Reise vorbei, morgen geht’s dann mittags in den Flieger nach London, ehe ich dann wohl gegen 17uhr aus dem Flughafen Frankfurt hinausgehen kann.








Sonntag, 12. April 2009
Tag 57 - 12.04.: Die größte Stadt der Welt – und ihre krassen Gegensätze!
Am Samstag um 23:58 hebte der Flieger ab, mit mir in der letzten Reihe, Reihe 38 Platz A, Fensterplatz, wie immer. Damit war ich also der letzte Mensch der am 11.04.09 den Erdboden verlassen hatte, Datumsgrenze sei dank. Um 12uhr Ortszeit landete ich nach 9 Stunden Flug in Los Angeles, mit einer N-S-Streckung von 50km und einer W-O-Streckung von rund 70km - der flächenmäßig größten Stadt der Welt – 17,5 Mio Einwohner und Besitzer vieler Bekannter Schauplätze. Nach zwei weiteren Stunden erreichte ich mein Hostel „Stay“, gelegen in einer stark heruntergekommenen Gegend, Los Angeles Downtown. Ich sah auf dem Weg mehr Obdachlose als „normale“ Menschen.Vor meiner Hosteltüre sieht es aus wie in den Gangsterfilmen, überall Kaputte Gegenstände, verlassene Gebäude und viele verarmte und meist auch obdachlose Alkoholiker. Eine wirklich schreckliche Gegend. Das Hostel ist aber erstaunlicherweise umso besser. Es ähnelt eher einem Hotel! Für 30 USD habe ich ein Doppelzimmer mit Bad, HDTV-Flachbildschirm, Radio und genug Platz und alles ganz neu! Möglicherweise bin ich der erste in diesem Zimmer, so wie alles aussieht. Sogar Handtücher, Taschentücher und Seife, wie im Hotel also, stehen für mich bereit. Eigentlich habe ich ja ein 8-Bett-Zimmer gebucht, aber sie gaben mir wohl dieses Zimmer, da sie erst frisch aufgemacht haben und nun erstmal gute Kundenbewertungen haben wollen um mehr Gäste anzulocken, denn bisher habe ich noch keinen anderen Gast gefunden, auch wenn dieses Hostel sehr groß erscheint. Bei Hostelworld.com hat dieses Hostel auch erst 7 Bewertungen, üblich sind 50 oder mehr, ein Grund mehr für meine Annahme das es neu ist. Dann ging ich wieder raus auf die Straßen um in eine Pizzeria zu gehen und tada, da war doch glatt die Straße nebenan gesperrt. Viele Kameras, große Autos und viel Technik...es wurde gerade ein Film direkt ums Eck gedreht. Man konnte während der Drehpausen einfach so auf dem Gehweg rumlaufen, stand neben Schauspielern und ihren Stylisten, neben Kameramännern und Techniker. Ich hatte allerdings keinen Promi erkennen können, habe aber mal ein Foto von einer Frau auf einem Auto gemacht, während andere Leute an ihr rumzupften um wohl die nächste Szene vorzubereiten. Auf dem angehängten Foto sieht man auch das die Frontscheibe des Autos „durchschossen“ wurde. Ich hatte auch nicht nachgefragt welcher Film da gerade gedreht wird, die Leute waren alle sehr beschäftigt. Leider rannte mir die Zeit davon, denn ich musste in 1 ½ Stunden im STAPLES CENTER sein, um meine Karte für das NBA Spiel der Los Angeles Lakers zu holen, welches um 18.30 begann. Auf dem Weg zum Spiel stellte ich plötzlich fest das ich mitten auf dem berühmten Broadway stehe, welche die Parallelstraße von mir ist. Ich sah zwar viele Theater und viel Leuchtreklame, aber kam erst später durch die Straßenschilder und Barnamen drauf, das es sich um die berühmte Straße handelt. Nur sieht sie auch so aus als hätte sich seit den 30er Jahren hier nichtsmehr geändert, alles sehr sehr heruntergekommen. Was auch erschreckend ist hier in dieser Gegend ist die Tatsache das auf den Straßen viele krassteure Autos herumfahren, während an der Ampel vor ihnen die schwarzen Obdachlosen ihren Einkaufswagen mit ihrem gesamten Hab und Gut rumschieben. Diese starken Gegensätze sah ich die ganze Zeit. Ich sah mindestens 6 oder 7 schwarze lange Limousinen und einige Maserati und Porsche! Und das in dieser Gegend, die auch klein Harlem genannt wird. Nachdem ich meine bereits vor über 4 Monaten reservierte Karte (was nötig ist, da 3 Monate vorher alles ausverkauft ist) dann an der Arena abholte und hinein ging, begann das Spiel auch wenig später. Da sah ich ihn nun spielen...Kobe Bryant, Nummer 24 der Los Angeles Lakers, die lebende Legende. Neben Dirk Nowitzski mein Lieblingsspieler, endlich konnte ich mir diesen Traum erfüllen ihn mal live spielen zu sehen. Nachdem ich vor 2 Jahren meine vier großen Fussball-Lieblingsspieler Henry, Ronaldinho, Messi und Eto'o beim Spiel Barcelona-Bayern (damals nur 1:0 ;) ) gesehen habe, konnte ich nun das Kapitel der „Must-Seen-Sportler“ abhaken. Die Stimmung war toll in der Arena, aber bevor es losgehen konnte musste erstmal jeder im Stadion aufstehen und es wurde die Nationalhymne gesungen...ohje...ein wenig zu patriotistisch. Große Amerikaflaggen wurden auf die Tribünen und auf das Spielfeld projeziert und eine Blaskapelle spielte im Spielfeldmittelpunkt die Hymne. Aber nach 2 Minuten war dann auch Schluss und es ging endlich los. Die Lakers gewannen standesgemäß 94:76 und ich konnte froh zum Hostel laufen (20 Fussminuten), denn ich sah ein typisches amerikanisches Basketballspiel mit Dunkings, Action und 3 Punkte-Körben in aller letzter Sekunde. Ich war dann später auchfroh heil im Hostel angekommen zu sein, da die Gegend abends noch schlimmer aussieht als am Tage. Ich lief rum als wäre ich selbst ein Gängster (so cool rumlaufen als hätte man in die Hosen geschissen und so...) und guckte ebenso krimmig wie der Rest, damit ich nicht zu sehr auffalle. Fotos von meiner Gegend habe ich nicht gemacht, da ich mich nicht getraut habe die Kamera rauszuholen...Ich fühlte mich sicherer als ich Nachts durch Kambodscha lief, als tagsüber durch Los Angeles...




Tag 56 - 11.04.: Auf Wiedersehen Südsee
Heute stand der letzte Tag auf den Cook-Inseln an, und somit auch der letzte in der Südsee. Ich lies es ruhig angehen und genoss noch einmal den schönen Strand und spazierte ihn mehrmals auf und ab. Viel Sonne getankt, ein wenig geschwommen und viel in der Hängematte gelegen. Abends gab es dann noch einmal Verwirrung, da ich nur 30 Dollar Ausreisegebühr (ja sowas gibt’s hier auf den Cookinseln) zur Seite gelegt habe. Doch seit dem 1. April 2009 ist diese „Departure Tax“ von 30 auf 55 Dollar gestiegen und ich hatte wirklich nurnoch diese 30 Dollar, mehr nicht. Was tun? Geld vom Automaten abheben kostet wieder rund 12 Neuseelanddollar(5 Euro) Gebühr... Aber dann entwickelte sich etwas günstiges für mich. Es fanden sich ein paar Pokerbegeisterte Menschen im Hostel die mich auf eine Partie Poker einluden. Einsatz: 5 Dollar, Sieger des Turniers bekommt alles. Da mit mir, einem anderen Deutschen, zwei Neuseeländern und zwei Schweden sechs Leute gefunden waren, gab es also 30 Dollar Preisgeld. Sprich 30$ die ich besitze minus 5 Dollar Einsatz sind es nur noch 25 Dollar die ich habe, aber wenn ich gewinnen würde hätte ich die 55 Dollar zusammen. Und wenn nicht, dann müsste ich so oder so Geld abheben, also konnte ich nicht groß verlieren. Und dann ging es 5 Stunden vor Abflug los... Ich hatte irgendwie ziemlich gute Karten und oftmals auch gute Nerven um auch ein paar Pokerfaces aufzutragen. So kegelte ich zuerst die beiden Schweden raus, dann den Deutschen und dann einen Neuseeländer, und so stand ich dann 10 Minuten vor dem Flughafen-Transfer im Finale gegen den anderen Kiwi. Da ich einiges mehr an Chips und auch den Zeitdruck hatte, spielte ich sehr agressiv und gewann dann sogar das Turnier und die damit verbundenen 30 Dollar Siegprämie. Damit hatte ich dann meine 55 Dollar zusammen und konnte nun fröhlich die Südsee verlassen! „Ich liebe es wenn ein Plan funktioniert“
Samstag, 11. April 2009
Tage 53 - 55 08.04.-10.04.: Kein Urlaub ohne Sport + Kokosnuss-BHs
Wie schon die Überschrift andeutet, darf bei mir kein Urlaub ohne eine sportliche Betätigung enden. Daher lieh ich mir ein Kayak am Strand aus und paddelte den Nachmittag über auf der Lagune entlang und umrundete drei der vier vorgelagerten Inseln. Dabei sah ich viele bunte große Fische, Seesterne und Seegurken. Aber es ist sauanstrengend gewesen! Ich werde sicherlich die Tage Muskelkater haben, so einfach wie es aussieht ist es dann doch nicht gewesen. Abends ging ich mir ein paar Leuten aus dem Hostel dann zu einer „Island Night“, bei der typische Südseemelodien gespielt werden, Trachten und auch die weltbekannten Südseetänze gezeigt werden, bei denen die Südseeschönheiten (die manchmal ein wenig viel Übergewicht hatten) mit den bekannten Kokosnuss-BHs herumtanzen und mit ihren Baströckchen die ersten Reihen durch ihre Hüftschwünge ins Schwitzen brachten. Es ist irre wie schnell die Damen ihre Hüften bewegen können, sogar diejenigen die weniger sportlich aussahen. Das muss denen wirklich im Blut liegen. Sonst ging die Tage nicht viel. Ich fand allerdings einen NOCH kleineren Einsiedlerkrebs als vorgestern. Dieser war nur halbsogroß, die Augen kleiner als ein Sandkorn. Selbst die Kamera hatte Probleme dieses kleine Wesen zu erkennen, daher habe ich keine richtig scharfen Bilder.








Mittwoch, 8. April 2009
Tag 52 - 07.04.: Nichtstun
Viel ging heute nicht. Ich spazierte oft am Strand entlang, fing ein paar Fische mit der Hand und relaxxte im Wasser. Mittags machte ich mir Nudeln und Abends gab es Burger. Mit dem Buch bin ich schon sehr weit, mittlerweile auf Seite 294 von 429. Also werd ich es wohl fertig haben wenn ich die Südsee am Samstag Abend verlasse. Abends habe ich dann weiter meine Serie geguckt. Viel machen kann man ab 19uhr auf den Cook Inseln nicht. Ein Inselstaat der nur ein zehntel der Einwohnerzahl von Würzburg hat, sich auf 15 Inseln verstreut welche sich auf einer Fläche so groß wie Europa verteilen. Da darf man abends nicht viel Erwarten.Daher bin ich richtig froh mein kleines Netbook dabei zu haben, ohne dies würde ich wohl immer um 20uhr im Bettchen liegen, unvorstellbar. Heute habe ich die erste große Spinne auf den Cookinseln gesehen, leider erst zuspät, als ich beim Zähneputzen direkt vor ihr stand und in den Spiegel guckte, während sie direkt daneben in Ruhe ein kleines Tierchen verspeiste. Was ein Schreck... Dann holte ich die Cam um sie zu fotografieren. Später hat sie dann jemand totgeschlagen, Gott sei dank :-) An bei habe ich noch ein Foto von einem winzigen Einsiedlerkrebs mit hochgeladen sowie Bilder vom Flugzeug aus, während des Fluges von Aitutaki nach Rarotonga zurück.






Tag 51 - 06.04.: Ein Tag im Himmel!
Um 7uhr kam der Bus welcher mich zum Flughafen fuhr. Als einer von 33 Passagieren flog ich mit einer kleinen Propellermaschine 300km nach Norden, nach Aitutaki. Die zu den Cookinseln zugehörige Insel gilt als schönste Lagune der Welt, und deshalb wollte ich mir selbst ein Bild von diesem Paradies-Image machen welches einem ständig von dieser Insel vermittelt wird. Beim Einchecken hatte ich noch einen Fensterplatz ergattern können, was mir sehr wichtig war. Dann ging es auch schon in den Flieger, Gepäckkontrollen gab es nicht, daher konnte ich auch schön Sonnencreme und Getränke mit an Bord mitnehmen. Für umgerechnet 190 Euro konnte man Hin- und Rückflug, sowie eine Lagunfahrt, Mittagessen und alle Bustransfers bei „Air Rarotonga“, der einzigen Fluggesellschaft der Cookinseln, buchen. Um 9 Uhr angekommen wurde ich dann am Flughafen abgeholt und mit anderen 12 Gästen die diese Eintagestour gebucht haben zum „Hafen“ gebracht. Mit einem Katermaran ging es dann quer über die Lagune auf eine einsame Insel, von denen es 12 Stück in der Lagune gibt. Es ist wirklich wie im Paradies! Das Wasser, wie immer, kristallklar, dazu noch bunte Fische, weiße Sandstrände und wunderschöne Palmen. Und so sah es den ganzen Tag aus! HERRLICH! Beim Ablegen von der Insel kam dann eine GROßE Schildkröte vorbei geschwommen, beim Versuch sie zu fotographieren tauchte sie allerdings immer ab, daher habe ich kein gescheites Bild von ihr. Dann ging es wieder in die Lagune hinaus, in der wir dann irgendwann anhielten und eine halbe Stunde Zeit hatten zum Schnorcheln. Kaum im 1,40m tiefen Wasser gewesen, war man bereits umzingelt von schwarzweißen und gelben Fischen. Sie waren richtig nah, keine 20cm vom Körper entfernt. Und dann kam noch ein großer, zylinderförmiger Fisch von rund 80cm länger vorbei und blieb bis zum Schluss bei uns direkt am Schiff. Es war ein richtig gemütlicher Zeitgenosse mit einem für einen Fisch richtig knuffigen Gesicht, den mochte man auf den ersten Blick :-).
Ich habe dann zwei Unterwasserkameras vollgeknippst, also wird man wohl Ende April im StudiVZ dann auch Unterwasserfotoalben aus der Südsee bei mir finden. Ich bin auf die Bilder jetzt schon sehr gespannt! Nach dem Schnorcheln gingen wir nach „One Foot Island“ und aßen in der Zeit auf dem Schiff einen gebratenen Fisch sowie diverse Früchte. Außer einer kleinen Post steht auf der Insel One Foot Island nichts. Aber diese Post hat einen Grund. Sie ist die einzige unbewohnte Insel mit Postadresse! Und als Highlight kann man sich in seinen Reisepass einen Stempel von der Insel reinmachen lassen. Zufälligerweise hatte ich meinen Reisepass auch dabei, womit er nun einen speziellen Stempel reicher ist. Ich war auch der einzige der das wohl wusste, denn sonst hatte niemand seinen Reisepass dabei. YEAHAA, wer hat schon einen Poststempel von One Foot Island in seinem Pass... Die Insel an sich...ist DAS HIGHLIGHT jeder Aitutaki-Reise, da sie die Insel ist, die der Perfektion am nächsten kommt. Sie dient auch sehr oft als Cover für Postkarten und Poster. Wenn man manchmal Bilder von Südseestränden sieht, ist es meist genau diese Insel. Ein wahrer Traum! HERRLICH! Aber überzeugt euch selbst bei den Bildern. Ich habe heute 200 Bilder gemacht und 12 Videos...es fällt schwer bei dieser Schönheit die Kamera im Rucksack zu lassen und nur ab und zu ein Foto zu machen. Gegen 15uhr ging es wieder eine Stunde lang über die Lagune zurück zum Flughafen, ehe wir um 16.45 losflogen und um 17.30 wieder auf Rarotonga ankamen.Ich war ziemlich müde, denn es war schon sehr anstrengend den ganzen Tag in der Sonne zu verbringen, zudem habe ich auch mindestens 5km mit Flossen und Schnorchel zurückgelegt, da ich einmal One Foot Island umrundete und dazu noch das Schnorcheln zuvor. Daher ging abends nichtmehr viel außer Bilder sortieren und früh ins Bett zu gehen. Es war der beste Ausflug den ich je gemacht habe, wohlmöglich auch einer der schönsten Tage in meinem Leben. Ich hoffe das möglichst viele meiner Freunde mal in den Genuss kommen, dieses Südseeparadies zu sehen! Es sollte eigentlich ein MUSS sein im Leben eines jeden! Wer Aitutaki gesehen hat, hat das Paradies auf Erden gesehen. Ich könnte nun 40-50 Bilder von einzigartiger Schönheit hochladen, aber leider muss ich mich auf 5 beschränken, was mir sehr schwer fällt!




Ich habe dann zwei Unterwasserkameras vollgeknippst, also wird man wohl Ende April im StudiVZ dann auch Unterwasserfotoalben aus der Südsee bei mir finden. Ich bin auf die Bilder jetzt schon sehr gespannt! Nach dem Schnorcheln gingen wir nach „One Foot Island“ und aßen in der Zeit auf dem Schiff einen gebratenen Fisch sowie diverse Früchte. Außer einer kleinen Post steht auf der Insel One Foot Island nichts. Aber diese Post hat einen Grund. Sie ist die einzige unbewohnte Insel mit Postadresse! Und als Highlight kann man sich in seinen Reisepass einen Stempel von der Insel reinmachen lassen. Zufälligerweise hatte ich meinen Reisepass auch dabei, womit er nun einen speziellen Stempel reicher ist. Ich war auch der einzige der das wohl wusste, denn sonst hatte niemand seinen Reisepass dabei. YEAHAA, wer hat schon einen Poststempel von One Foot Island in seinem Pass... Die Insel an sich...ist DAS HIGHLIGHT jeder Aitutaki-Reise, da sie die Insel ist, die der Perfektion am nächsten kommt. Sie dient auch sehr oft als Cover für Postkarten und Poster. Wenn man manchmal Bilder von Südseestränden sieht, ist es meist genau diese Insel. Ein wahrer Traum! HERRLICH! Aber überzeugt euch selbst bei den Bildern. Ich habe heute 200 Bilder gemacht und 12 Videos...es fällt schwer bei dieser Schönheit die Kamera im Rucksack zu lassen und nur ab und zu ein Foto zu machen. Gegen 15uhr ging es wieder eine Stunde lang über die Lagune zurück zum Flughafen, ehe wir um 16.45 losflogen und um 17.30 wieder auf Rarotonga ankamen.Ich war ziemlich müde, denn es war schon sehr anstrengend den ganzen Tag in der Sonne zu verbringen, zudem habe ich auch mindestens 5km mit Flossen und Schnorchel zurückgelegt, da ich einmal One Foot Island umrundete und dazu noch das Schnorcheln zuvor. Daher ging abends nichtmehr viel außer Bilder sortieren und früh ins Bett zu gehen. Es war der beste Ausflug den ich je gemacht habe, wohlmöglich auch einer der schönsten Tage in meinem Leben. Ich hoffe das möglichst viele meiner Freunde mal in den Genuss kommen, dieses Südseeparadies zu sehen! Es sollte eigentlich ein MUSS sein im Leben eines jeden! Wer Aitutaki gesehen hat, hat das Paradies auf Erden gesehen. Ich könnte nun 40-50 Bilder von einzigartiger Schönheit hochladen, aber leider muss ich mich auf 5 beschränken, was mir sehr schwer fällt!




Tag 50 - 05.04.: Ausruhen am Strand
Nach dem Frühstück fuhr ich nochmal um die Insel herum, ehe ich den Roller um 12uhr abgeben musste. Mal wieder herrlicher Sonnenschein, kein Verkehr, da alle in der Kirche sind...feine Sache! Danach ging ich ins Wasser direkt vorm Hostel und lief fasst wie der Typ aus der Bibel übers Wasser, aber als es dann bissle tiefer wurde stand ich dann auch bis zum Bauchnabel im Wasser. Ich lief dann durch das Wasser zu einer der vorgelagerten Insel. Auf dem Weg dorthin sah ich esstellergroße, runde gelbe Fische. Beeindruckend schön, leider aber nur zwei von ihnen. Die Insel an sich ist dann nicht so spektakulär, ein paar Palmen, feiner Sand, das übliche eben. Aber das Wasser direkt vor der Insel war sowas von klar, und viele kleine schwarze Fischchen. Ich werde die Tage sicher nochmal hingehen und dann auch Fotos über und im Wasser machen. Später fing ich noch ein paar Fische am Strand mit der Hand, weils Spaß macht und ich mich dann mal bewege :-) Später ließ ich natürlich wieder alle frei! Den Rest des Tages laß ich am Buch weiter und machte wieder in Mittagschläfchen in der Hängematte. Abends gabs dann wieder einen Burger vom Grill ums Eck, dann schrieb ich noch Postkarten, guckte ein wenig an meiner Serie(Lost Staffel 2) weiter und sortierte Fotos. Um 22 Uhr gings dann ins Bett, da ich morgen um 6uhr aufstehen muss, denn es geht wieder ins Flugzeug. Diesmal aber innerhalb der Cookinseln, auf eine andere Insel namens „Aitutaki“. Achja bei den Bildern ist noch eines dabei von einem Huhn und ein paar Kücken, die leben irgendwie hier auf dem Grundstück und laufen immer rum und gucken in die Zimmer rein und hüpfen wieder lustig raus, fein anzusehen.






Tag 49 - 04.04.: Mit dem Motorroller um die Insel
Ich lieh mir heute für 20 $ einen Roller für 24 Stunden aus um damit die Insel zu erkunden. Dazu musste ich noch eine Fahrprüfung (einmal die Straße vor und zurück fahren) machen sowie einen Führerschein für 2 $ kaufen. Aber die 22 Dollar haben sich gelohnt. Ich fuhr einmal im Uhrzeigersinn um die Insel und einmal gegen den Uhrzeigersinn. Also zweimal um die Insel, macht 64km. Es macht tierisch Spaß, vor allem weil kaum Verkehr existiert und die wenigen Autos auf der Straße ließ ich brav überholen, bevor ich hier den ersten Stau auf der Insel verursache. Ich gurkte ziemlich langsam rum, maximal mit 40km ;-) Aber mehr ist offiziell auch nicht erlaubt.Die Straße geht entlang der Küste und ist immer mit Palme zur Rechten und zur Linken beschmückt. Was dazu führt das man nicht die ganze Zeit in der Sonne fährt. Anbei geht es noch direkt neben der Flughafenlandebahn vorbei und kleine Hinweisschilder machen einen darauf aufmerksam, dass man vorsichtig sein soll wenn ein Flieger landet/startet, da es dann zu heißen und starken Luftströmen kommen kann. Da es auf den Cookinseln KEINE AMPELN gibt und nur einen einzigen Kreisverkehr, musste ich auch nie groß anhalten. Die Cooks sind wohl einer der wenigen Staaten der Welt die keine verkehrregelnden Einrichtungen besitzen. Abends fuhr ich nochmal um die Insel um den Sonnenuntergang zu fotografieren.








Tag 48 - 03.04.: Der längste Tag – Fr. 3. April Teil 2
Morgens um 9 Uhr, gut ausgeschlafen, stand ich dann auf und ging auf die Terrasse, welche direkt an meinem Bett sich eröffnet. Palmen ragen durch den Boden der Terrasse, 3 Meter vor mir ist eine in blau und türkis erstrahlende Strand, der Muri Beach. Er gilt als der schönste von Rarotonga, zweifellos ist er das wohl auch. Hinten auf dem Ozean, vllt 2km entfernt von mir sehe ich riesige Wellen brechen, groß wie ein Haus. Dank dem vorgelagerten Korallenriff,das sich um die ganze Insel herum zieht, bemerkt man nichts von den großen Wellen, denn alles ist sehr seicht und ohne großen Wellengang. Direkt am Strand, im Knöcheltiefen Wasser schwimmen auf der ganzen Länge kleine bunte, meist schwarze und weißgelbe, Fische in kleinen Schwärmen entlang. Man kann sie sogar mit der bloßen Hand fangen, was ich bereits getan habe. Als erstes spazierte ich den Strand in beide Richtungen entlang und planschte fröhlich im 27° warmen Wasser. Am Vormittag ging ich zum „Supermarkt“ welcher nur 5 Fußminuten entfernt liegt. Es ist einer von 5 kleineren Einkaufsläden auf Rarotonga. Und alle sind sie wohl sehr teuer! Ein Päckchen Toastbrot und Marmelade zusammen für 11 $, eine Flasche Wasser, zwei Flaschen Fanta, zusammen nochmal 13,50$. So hat man noch nicht einmal eine Tagesration Lebensmittel gekauft und ist schon knappe 25 $ ärmer... das werden wohl teure 10 Tage hier werden! Den Rest vom Tage genoß ich im Wasser, gönnte mir ein Schläfchen in der Hängematte und versuchte im Buch weiter zu kommen. Da Abends hier nicht viel geht, habe ich auf meinem Laptop ein wenig Serien geguckt, was ich wohl öfters machen werde an den nächsten Abenden.








Tag 47 - 03.04.: Der längste Tag – Fr. 3. April Teil 1
Heute ging es zuerst mit dem Flugzeug von Fidschi nach Neuseeland, genauer gesagt nach Auckland. Dort dann 5 Stunden Aufenthalt ehe es weiter nach Osten ging, nach Rarotonga, der Hauptinsel der Cook-Inseln. Die Taxifahrt vom Hostel zum Internationalen Flughafen auf Fidschi war sehr lehrreich. Der Taxifahrer erzählte mir wie entwickelt Fidschi doch sei, zwar nicht ganz so wie Deutschland, aber schon spitzenklasse, und es würde lange dauern, dann hätte Fidschi auch Deutschland überholt. Das Fidschi ein Entwicklungsland sei, dass wollte er mir nicht glauben, also ließ ich ihm seine Fantasien. In Auckland ging dann nicht viel, dank Laptop habe ich mir die Zeit ein wenig vertrieben und ein paar Serien geguckt. Um 19.20 ging der Flieger los, am Freitag den 3. April. Nach 3 ½ Stunden Flug erreichte ich dann die Cookinseln, um 0:03 Uhr, ebenfalls am Freitag den 3. April. Ich flog über 180° Längengrad, besser bekannt unter der DATUMSGRENZE, was zur Folge hatte, dass ich „in die Vergangenheit“ flog. Beim Anflug auf Rarotonga war es noch Donnerstag, kurz vor meiner Landung war es Mitternacht und es wurde auch hier Freitag, der 3. April. Nun nun hatte ich noch 24 Stunden lang diesen Tag. Durch die 10 Stunden Fidschi, 3 Stunden Flug nach Auckland, dort 5 ½ Stunden Aufenthalt und wieder 3 ½ Stunden Flug, hatte dieser Tag bereits 22 Stunden, dazu jetzt noch die bevorstehenden 24 Stunden auf Rarotonga, macht 46 Stunden. Freitag der 3. April...somit der wohl für ewig längste Tag meines Lebens. Leider gab es im Flugzeug keine Urkunde für die erste Überquerung der Datumsgrenze, in Kenia bekam ich letztes Jahr eine Urkunde für die erste Äquatorüberquerung... Der Flughafen der Cooks ist extrem klein, von einem Terminal kann hier nicht die Rede sein. Um 1 Uhr kam ich dann in meinem Hostel an, kurz geduscht und dann ging ich schlafen.
Donnerstag, 2. April 2009
Tag 46 - 02.04.: Blue Lagoon
Um 9 Uhr ging es zur "Blue Lagoon", eine große Bucht, gefüllt mit kristallklarem Wasser, Clownfischen, weißen Plamenstränden mit türkisblauen Korallenflächen im Wasser. Hier wurde vor Jahren auch der gleichnamige Film gedreht. Wenn die Sonne scheint, und das tat sie heute reichlich, dann erstrahlt die Lagune ind unglaublich kräftigen Farben, ein Traum! Ich habe noch nie eine solch schöne Bucht mit solchen Stränden gesehen! Es ist wohl Gottes eigene Badewanne... Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Insel "Aitutaki", welche zu den Cookinseln gehört und ich nächste WOche bereisen werde, schöner sein kann. Sie gilt neben BoraBora zur schönsten der Welt, aber das sehe ich ja dann nächste Woche. Nach dem Lagoontrip ging es mit dem Boot zurück, Mittagessen und anschließend aufs Schiff, mit dem ich dann 5 Stunden zurück zur Hauptinsel fuhr. Am Hostel angekommen nahm ich mein dagelassenes Gepäck entgegen. Leider musste ich feststellen, dass mein Bild aus Kambodscha voll mit Schimmel ist...es hat die Woche nicht überlebt und muss nun in den Müll geworfen werden. Schade, es hat mir so gut gefallen! Aber mit dem Schimmeldurchsetzten Teil kann ich unmöglich weiterreisen, schließlich habe ich noch knapp 20.000 Kilometer vor mir...So verlasse ich nun morgen Fidschi mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ich freue mich schon auf die Cookinseln und darauf bald wieder zuhause zu sein, aber ich wäre auch gerne noch ein wenig geblieben in dieser alten, heilen Welt.




Tag 45 - 01.04.: Eine Nussschale im Pazifik
Ich habe, auch dank Kava, gut geschlafen. Den ganzen Vormittag regnete es in strömen und windete sehr stark. Irgendwann kamen zwei Angestellte in unser Mehrbettzimmer, gingen auf den Balkon und nagelten die Tür und die Fenster mit Palmenblätter zu, aus Angst, dass die Fensterscheiben zerspringen könnten. Bis zum Mittagessen lungerten alle in den Betten und laßen Bücher, selbst ich. Und nach dem Mittagessen war die pure Angst angesagt! Da wir alle in andere Resorts weiterreisen, mussten wir wieder zum großen Schiff überfahren, von welchem man zu den anderen Resorts weiterkommt. Und wie kommt man zum großen Schiff? na wie immer, mit dem kleinen Boot. Es stürmte und regnete stark und es gab riesige Wellen. Und wir, zu zehnt, in dieser kleinen Nussschale auf dem wilden Pazifik. Es schaukelte gewaltig und bei manchen Wellen schwappte viel Wasser in unser Boot. Und dann die RIESENWELLE! Wir alle sahen schon von weitem eine große Wasserfront auf uns zurollen und gerieten in Panik. Der "Kapitän" drehte sich um und rief "STAY! STAY!", keiner solle sich vom Platz bewegen, sekunden später machte es Klatsch, Chris und Ich, die auf der Seite der entgegenkommenden wellen saßen, wurden komplett nass. Nach 15 Minuten Horrorfahrt erreichten wir dann das Schiff, auf dem ich direkt in die nächste Nussschale umstieg, da mein nächstes und letztes Resort auf der Fidschireise auf der gleichen Insel liegt wie das letzte, allerdings auf der anderen Seite. Nach einer kurzen und weniger aufregenden Fahrt erreichte ich das Resort "Nabua Lodge" und bekam sogar mein eigenes kleines Bungalow, obwohl ich wie die meisten anderen auch nur ein Bett im billigen Mehrbettzimmer buchte. Da es den ganzen Tag regnete, laß ich bis zum Abend an meinem Buch "Ach Afrika" weiter. Am Abend lernten wir 13 Hotelgäste dann den Bula-Tanz kennen, den Rest des Abends verbrachte ich mit einem angetrunkenen Engländer, mit dem ich mich über Fussball und Reisen unterhielt.




Tag 44 - 31.03.: Die Kavazeremonie
Nach dem Frühstück legte ich mich wieder hin und schließ bis zum Mittagessen. Irgendwie war ich ziemlich müde. Mittags ging ich dann mit ein paar anderen Gästen auf ein Schnellboot zu drei verschiedenen Korallenriffen irgendwo zwischen den Inseln. An manchen Stellen war es so flach, dass man nur bis zu den Knien im Wasser stand, irgendwo im nirgendwo im weiten Pazifik. ich sah viele bunte Fische, große und kleine, dicke und dünne, teilweise stark leuchtende Fische in blau, rot und lila. Dazu sehr viele bunte Korallen in den verschiedensten Formen und Farben, klasse! Ich habe noch nie so viele schöne Dinge beim Schnorcheln gesehen. Nach 3 Stunden Schnorcheln im Pazifik fuhren wir wieder zurück. Dann war Volleyballspielen mit Chris, Jerry, Andi und anderen neuen Leuten angesagt, die heute im Resort ankamen und auf Grund meiner Empfehleung auch nur eine Nacht bleiben werden. Nach dem Abendessen wurde es dann lustig, denn wir vier und ein niederländisches Päarchen mit denen wir uns bereits im Octopusresort angefreundet haben, wurden vom Dorfhäuptling zu einer Kavazeremonie eingeladen. Wir probierten jeder erst einmal dieses Softrauschmittel, um zu gucken ob wir wirklich für mehrere Runden teilnehmen wollen. Wir waren uns eigentlich alle einig das es absolut nicht schmeckt und unsere Zunge sowie die Lippen waren nach nur einer kleinen Schale Kava bereibts betäubt. Trotzdem entschieden wir uns länger zu bleiben, getreu dem Backpackermotto "lehne niemals eine Einladung ab...". Mit uns in der Runde waren noch drei Arbeiter vom Hotel. Nach der 8. Schale hörte ich auf zu zählen, denn das Hirn wurde langsamer und langsamer, wie bei den anderen. Kava hat eine einschläfernde Wirkung und ist eine Art legales Softrauschmittel. Außer einen müde zu machen geschiet aber nichts. Ich kann jedem nur empfehlen dieses Getränk abends zu trinken, wenn man schon morgens was davon trinkt, ist der tag nicht viel Wert da man drei Studnen später tief schlummert. Beim Kavatrinken sitzt man im Kreis und trinkt eine aus einer Baumwurzel und Wasser bestehende braune Brühe. Man taucht dabei eine kleine Schale in eine große Schüssel, in der das Kava ist, trinkt es aus und gibt die kleine Schale weiter. Wenig hygienisch, aber was ist schon hygienisch auf Fidschi.
Tag 43 - 30.03.: Auf in den Norden
Heute ging es leider mit dem Schiff Richtung Norden zur Insel "Nacula", der nördlichsten der Yasawa-Inseln. Leider daher, weil ich das tolle Octopus-Resort verlassen muss. Es hat mir hier super gefallen und wenn ich das nächste mal auf den Fidschis bin, komme ich sicherlich wieder hierher zurück. Gegen 13uhr hielt das Schiff in einer großen blauen Bucht an und die Resorts der verschiedenen Inseln holten ihre Gäste ab, so wie immer. Die Schnellbootfahrt ging dann durch eine schöne Lagune, vorbei an kleinen unbewohnten Inseln. Als ich in "Oarsmans bay Lodge" ankam gab es ein Mittagessen, bestehens aus Reis und Pfannkuchen. Dann ging ich schnorcheln, allerdings war das Wasser zu trüb um etwas zu sehen. Da hat das türkisblau der Lagune mich getäuscht. Immerhin sah ich eine Moräne direkt am Strand, einen Meter vor mir. Ih! Den Rest des Tages began ich mein zweites Buch und relaxxte am Strand. Da nur vier Leute im Resort sind, war ich für einige Stunden alleine am Strand. Allerdings bin ich ein wenig enttäuscht vom Resort, da es in der gleichen Preisklasse liegt wie mein vorheriges, an dieses aber nicht annähernd herankommt, sondern eher mit den billigen mithalten kann. Außer einer großen türkisblauen Lagune gibt es nicht viel besonderes. Abendunterhaltung gab es keine, so unterhielt ich mich mit einem Amerikaner.






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