Mittwoch, 8. April 2009

Tag 47 - 03.04.: Der längste Tag – Fr. 3. April Teil 1

Heute ging es zuerst mit dem Flugzeug von Fidschi nach Neuseeland, genauer gesagt nach Auckland. Dort dann 5 Stunden Aufenthalt ehe es weiter nach Osten ging, nach Rarotonga, der Hauptinsel der Cook-Inseln. Die Taxifahrt vom Hostel zum Internationalen Flughafen auf Fidschi war sehr lehrreich. Der Taxifahrer erzählte mir wie entwickelt Fidschi doch sei, zwar nicht ganz so wie Deutschland, aber schon spitzenklasse, und es würde lange dauern, dann hätte Fidschi auch Deutschland überholt. Das Fidschi ein Entwicklungsland sei, dass wollte er mir nicht glauben, also ließ ich ihm seine Fantasien. In Auckland ging dann nicht viel, dank Laptop habe ich mir die Zeit ein wenig vertrieben und ein paar Serien geguckt. Um 19.20 ging der Flieger los, am Freitag den 3. April. Nach 3 ½ Stunden Flug erreichte ich dann die Cookinseln, um 0:03 Uhr, ebenfalls am Freitag den 3. April. Ich flog über 180° Längengrad, besser bekannt unter der DATUMSGRENZE, was zur Folge hatte, dass ich „in die Vergangenheit“ flog. Beim Anflug auf Rarotonga war es noch Donnerstag, kurz vor meiner Landung war es Mitternacht und es wurde auch hier Freitag, der 3. April. Nun nun hatte ich noch 24 Stunden lang diesen Tag. Durch die 10 Stunden Fidschi, 3 Stunden Flug nach Auckland, dort 5 ½ Stunden Aufenthalt und wieder 3 ½ Stunden Flug, hatte dieser Tag bereits 22 Stunden, dazu jetzt noch die bevorstehenden 24 Stunden auf Rarotonga, macht 46 Stunden. Freitag der 3. April...somit der wohl für ewig längste Tag meines Lebens. Leider gab es im Flugzeug keine Urkunde für die erste Überquerung der Datumsgrenze, in Kenia bekam ich letztes Jahr eine Urkunde für die erste Äquatorüberquerung... Der Flughafen der Cooks ist extrem klein, von einem Terminal kann hier nicht die Rede sein. Um 1 Uhr kam ich dann in meinem Hostel an, kurz geduscht und dann ging ich schlafen.

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